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Die Sammlung F.C. Gundlach ‚Das Bild des Menschen in der Fotografie’

Seine seit Mitte der 70er Jahre zusammengetragene Sammlung fotografischer Arbeiten unter dem Titel ‚Das Bild des Menschen in der Fotografie’ ist eine der bedeutendsten privaten Fotosammlungen Deutschlands und befindet sich mit etwa 9.000 Fotografien als Dauerleihgabe im Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg. Aus dem Bestand seiner Sammlung wurden dort seit 2003 unter anderem die Ausstellungen 'A Clear Vision' 2003, 'The Heartbeat of Fashion' 2007, 'American Beauties' 2009, 'New Color Photography der 1970er Jahre' 2010 und 'A Concept of Lines' 2016 präsentiert.

Das Bild des Menschen war von Beginn an Gegenstand fotografischen Schaffens. In der Sammlung F.C. Gundlach kommt jenen fotografischen Werken eine besondere Bedeutung zu, die über ihren historischen Status als Zeitdokumente hinaus neue Sichtweisen auf Dignität und Verletzbarkeit des Menschen eröffnen.

Auf besondere Weise bezeugt die Fotografie den sich wandelnden Blick auf den Menschen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden daher Fotografien, die das Bild des Menschen in seiner äußeren Erscheinung reflektieren – in Moden, Posen, Mimik und Gestik. Die der Sammlung zu Grunde gelegte weite Definition von Mode als Zeitgeist verlangt dabei zugleich eine Berücksichtigung auch jener Fotografien, die nicht als Modefotografien im engeren Sinne zu interpretieren sind, jedoch Zeitzeugenschaft reflektieren.

Einen weiteren Schwerpunkt innerhalb der Sammlung bilden seit Mitte der 80er Jahre darüber hinaus Menschenbilder von mit Fotografie arbeitenden Bildenden Künstlern, wie u.a. Sigmar Polke, Martin Kippenberger, Günther Förg, Anna und Bernhard Blume und Georg Herold, die den dialogischen Charakter des Mediums akzentuieren.