Peter Keetman: Vita
- April 1916: in Wuppertal-Elberfeld als Sohn des Bankdirektors Alfred Keetman geboren
- um 1926: erste eigene Kamera, eine Goerz Tenax Balgenkamera für 6 x 9 Zentimeter Glasnegative
- 1932: Umzug nach Prien am Chiemsee
- 1935 bis 1937: Studium/Grundausbildung an der Bayerischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen in München bei Hanna Seewald und Hans Schreiner
- 1937 bis 1938: Assistenz bei der Industrie- und Portraitfotografin Gertrud Hesse in Duisburg
- 1939 bis 1940: Assistenz im Atelier für Industriefotografie Carl Heinz Schmeck in Aachen
- 1940: Einberufung zum Kriegsdienst
- 1940 bis 1944: Soldat bei den Eisenbahn-Pionieren
- Juni 1944: schwere Verwundung in Nadworna (heutige Ukraine), Verlust des linken Beins
- 1947 bis 1948: Meisterkurs an der Bayerischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen in München
- 1948: Meisterkurs bei Adolf Lazi in Stuttgart, gemeinsam mit Wolfgang Reisewitz beteiligt an den Vorbereitungen zur Ausstellung Die Photographie 1948 im Stuttgarter Landesgewerbemuseum
- 1948: Ernennung zum 1. Assistenten der Meister-Nachwuchs-Gruppe der Stuttgarter Photographischen Gesellschaft 1947
- ab 1948: Tätigkeit als freiberuflicher Fotograf
- August 1949: Aufnahme in die Freie Arbeitsgemeinschaft junger Photographen (ab 17. September 1949 "fotoform")
- 1950: Beginn der freien Zusammenarbeit mit den Gebrauchsgrafikern Michael Engelmann und Rainer Michelfelder unter dem Namen "werbeform"
- ab 1950: regelmäßige Veröffentlichungen in allen maßgeblichen deutschen Fotozeitschriften und in Magazinen für Gebrauchsgrafik, Teilnahme an zahlreichen Gruppenausstellungen, Tätigkeit für Werbung und Industrie
- 1951: Umzug nach Breitbrunn am Chiemsee
- 1952: Urkunde für hervorragende Leistungen, Weltausstellung der Photographie, Luzern
- 7. bis 9. April 1953: die Serie Eine Woche im Volkswagenwerk entsteht
- ab Mitte der 1950er Jahre: Arbeit an Industrie-Reportagen und für die kulturhistorischen Bildbände des Thorbecke Verlags
- 1956: Auszeichnung mit einem Diplom, Photokina, Köln
- 1957: Keetman wird Mitglied der GDL (Gesellschaft Deutscher Lichtbildner)
- 1958: Auszeichnung mit einem Diplom, Photokina, Köln
- Ende der 1950er Jahre: Beginn der Zusammenarbeit mit dem Grafiker Nikolai Borg
- 1969: Berufung als Ehrenmitglied in den BFF (Bund Freischaffender Foto-Designer)
- 1969 bis 1974: mehrere Fotostrecken zum Orff-Schulwerk
- 1981: Auszeichnung mit der David Octavius Hill-Medaille der DFA (Deutsche Fotografische Akademie)
- 1991: Verleihung des Kulturpreises der DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photographie)
- 1994: Umzug nach Marquartstein am Chiemsee
- 1. März 2005: Keetman stirbt in Marquartstein